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ColocationIX Rechenzentrum Bremen

Ausgerüstet mit digitaler Schließtechnik eines der sichersten Rechenzentren Europas - ColocationIX

Die ColocationIX GmbH hat in einem ehemaligen Atomschutzbunker ein modernes Datacenter im Bremer Westen geschaffen.

Durch digitale Schließtechnik der SimonsVoss Technologies GmbH konnte eine optimierte Zutrittskontrolle im umgebauten Schutzbunker integriert werden und sorgt so nicht nur für einen besseren Schutz, sondern auch für einen flexiblen und komfortableren Zugang.

Ehemaliger Schutzbunker wird zum Datacenter Bremen. Betreiber ist ColocationIX GmbH.

ColocationIX GmbH

ColocationIX ist professioneller Dienstleistungspartner für das Outsourcing von IT-Serverstrukturen.
2011 kaufte das Unternehmen einen ehemaligen Atomschutzbunker des Bundes und begann mit den Umbauarbeiten zum Rechenzentrum. Der Standort bietet Schutz vor Erdbeben und Unwettern.

Andres Dickehut, Gesellschafter der ColocationIX GmbH Bremen ist davon überzeugt, eine Datenfestung geschaffen zu haben, die jeglicher Attacke von innen und außen standhalten kann. Sein physisches und digitales Sicherheitsniveau sowie sein prämiertes energieeffizientes Klimatisierungskonzept machen ColocationIX zu einem der modernsten und sichersten Rechenzentren Europas.

Kunden aus unterschiedlichen Branchen mieten für ihre IT-Hardware die Infrastruktur in Form von beispielsweise einem Serverschrank inklusive Strom, Kühlung, Bandbreite etc. Möglich ist aber auch nur die Verarbeitung der Kundendaten und die dafür zur Verfügung gestellten Dienstleistungen wie Private Hosting oder eine Private Cloud.

Die Entscheidung für digitale Schließtechnik

Zu den Kernkompetenzen digitale und physische Sicherheit gehört nach Meinung von Andres Dickehut auch ein hochsicheres Zutrittskontrollsystem, das den Zutritt in Zonen und Räume verwaltet und genau festlegt, wer sich wann wo im Gebäude aufhalten darf. Durch die Entscheidung für digitale Schließtechnik wurde eine Kombination aus sicherheitstechnischer Aufwertung des Bunkers mit einer maßgeschneiderten Verwaltung und Steuerung aller Zutrittsereignisse geschaffen.

Das definierte Anforderungsprofil

Im ersten Schritt überlegte sich das verantwortliche Team der ColocationIX, welche Kriterien für das Anforderungsprofil wichtig waren. Es entstand eine Grobplanung.

Im zweiten Schritt kam die Apmann Daten- und Kommunikationstechnik GmbH & Co. KG ins Spiel. Ein detaillierter Plan mit der Überlegung, welche Schließanlage am besten für das Projekt geeignet sei, sowie die genaue Konfiguration der Software, technischen Module und Geräte, die anschließende Installation und letztendlich die Inbetriebnahme der Anlage lag in den Händen der technischen Mitarbeiter von Apmann.

Die Anforderungen an das elektronische Schließsystem

  • Höchstes Sicherheitsniveau der Komponenten
  • Zuweisung der Berechtigungen auf Ebene der einzelnen Schließung
  • Protokollierung des Zutritts
  • Einfachheit der Installation und Wartung
  • Zentrale Administration
  • Langfristiger Support durch den Hersteller

Nach intensiver Analyse und sorgfältiger Beratung fiel die Entscheidung auf das System 3060 der SimonsVoss Technologies GmbH.

Der strukturelle Aufbau der Schließanlage

  • WaveNet zur Steuerung und Protokollierung der Schließzylinder-Events
  • Schließzylinder mit LockNodes zur Protokollierung
  • Smart Relais im Aufzug und für die RC-6 Türen
  • Transponder als Schlüssel
  • Pin-Code-Tastaturen
  • LSM Software zur Verwaltung der Anlage

Konfiguration, Installation und Inbetriebnahme der Anlage

Die Vernetzung des gesamten Schließsystems läuft über das Management System. Der Datenaustausch mit den 3060 Zylindern erfolgt sowohl über die LockNodes als auch zu anderen Geräten über das vernetzte WaveNet.
SmartRelais steuern die Türentriegelung an den Hochsicherheitstüren und Transponder ermöglichen in Verbindung mit der Pin-Code Tastatur dafür den Zutritt.

Flexibel zu sein ist ein entscheidender Faktor für ColocationIX. So kann die Schließanlage jederzeit neu programmiert und konfiguriert, bei Bedarf auch erweitert werden. Und trotzdem arbeiten die Komponenten, wie der Schließzylinder, im Ernstfall autark, zum Beispiel bei einem Ausfall des Management-Systems.

Um ein maximales Maß an Sicherheit zu gewährleisten, wurde eine Dreifach-Authentifizierung eingerichtet. Nach Freigabe durch autorisiertes Personal dient der Pin-Code, der Transponder mit Verschlüsselung und die Biometrie-Erkennung als Voraussetzung für den Zutritt in sicherheitsrelevante Räume des Rechenzentrums.

Großer Pluspunkt dieser digitalen Schließanlage ist die Möglichkeit der komplett eigenständigen Verwaltung inklusive der Verteilung von Zutrittsberechtigungen und der Programmierung von Schließmodulen, so Andres Dickehut.

Und wenn doch Probleme auftauchen sollten, übernimmt die Firma Apmann den Support für die Hardware  und SimonsVoss für die Software.

Die Locking-System-Management-Software LSM dient als komfortable Verwaltung der digitalen Schließanlage 3060

Oliver Brandmeier, Leiter Produktmanagement SimonsVoss:

„Wir rechnen damit, dass auch die Corona-Pandemie den Trend zu digitalen Schließanlagen beflügeln wird. Denn aus Gründen der Sicherheit gilt es Mitarbeitergruppen so weit als möglich zu trennen, gesonderte Zugänge und Arbeitsbereiche zu schaffen und zu dokumentieren, wer mit wem Kontakt hatte.“

Power-Room für die Hauptstromversorgung
Serverraum für die Private Cloud Infrastruktur

Feedback von Andres Dickehut,  Gesellschafter der ColocationIX Bremen zu der Wahl des Systems 3060 der SimonsVoss Technologies GmbH:

„Durch die Vernetzung steigt der Komfort des gesamten Systems und alle Vorgänge werden protokolliert. So kann der Zutritt individuell nachverfolgt werden. In Kombination mit der bei uns schon vorhandenen Videoüberwachung und Biometrie-Erkennung kann z. B. auch im Notfall schnell festgestellt werden, wer sich aktuell bzw. zu einer bestimmten Zeit in welchem Abschnitt des Gebäudes befindet oder befunden hat.“

SmartRelais im Fahrstuhl entscheiden, zu welcher Etage bzw. Bereich der Benutzer Zugang hat
Batteriebetriebener Transponder mit angepassten Zugangsrechten statt Schlüssel